1. Das Gerberviertel
Wenn man von Vichy oder Riom nach Maringues kommt, kann man diese hohen und schmalen Gebäude, die auf Pfählen stehen und am Ufer des Flusses Morge liegen, unmöglich übersehen. Diese Gerbereien sind die Spuren einer reichen, acht Jahrhunderte alten Vergangenheit, eines Handwerks, das die Kleinstadt im 16. Jahrhundert zum zweitgrößten Handelsplatz der Auvergne machte.
Die Entwicklung dieser Gerbereien, die durch den Fluss Morge und die Nähe zum Fluss Allier begünstigt wurde, wuchs bis zur Ankunft der Eisenbahn im 19. Jahrhundert. 1860 war Maringues mit rund 60 Gerbereien noch immer ein wichtiger Standort in der Auvergne.
Heutzutage bilden der Komplex der Grande Tannerie, die Tannerie Grandval oder auch die Halle aux cuirs ein emblematisches Erbe und ein malerisches Ensemble. Diese Stätten sind außerdem Schauplatz eines sympathischen Spaziergangs entlang des Flusses Morge.
Nicht zu verpassen ist auch die monumentale Statue des Gerbers auf der Pont des fainéants (Brücke der Faulenzer), die so genannt wurde, weil die Arbeiter hier träumten, bis die Gerbereibesitzer kamen, um ihnen Arbeit zu geben.
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